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Minheim, Weingut Mertes Reisen mit dem Night-Liner

Sonntag und das Wochenende geht zu Ende

Als wir heute Morgen aufgewacht sind, war die Stimmung leider nicht gerade gut. Wehmütig dachten wir an die schönen Tage und Nächte hier im Night – Liner und hatten beide wenig bis keine Lust auf die Rückreise.
Am Samstagabend waren noch 3 Kastenwagen gekommen. Sehr zur Freude von Dieter, denn die Fahrer hatten alle Angst, dass sie nicht an uns vorbei kommen.

Blick auf die Wiese
Der Night – Liner musste wegen seinem Gewicht auf dem Pflaster stehen
Zufahrt zu der Wiese

Während Dieter noch ein paar Bildchen von der Umgebung machte, hab ich mit dem Frühstück begonnen.
Es gab Brötchen mit frischen Eiern, direkt vom Huhn auf den Tisch. Doch der Hauch von Traurigkeit und das Ende des Wochenendes lag einfach in der Luft. Etwas Trost brachte uns nur, dass es in einer Woche ja wieder losgeht und dann etwas länger.
Die Bäuerin brachte noch ein frisches Brot vorbei und verabschiedete uns genauso so herzlich wie bei der Ankunft. So gegen 14 Uhr war alles verstaut, die Spülmaschine fertig und es konnte Richtung Heimat losgehen.

Auf der gleichen Straße wie auch schon bei der Ankunft ging es zurück,

So gegen 16 Uhr sind wir wieder in unserem Heimathafen Langenselbold gelandet.

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Minheim, Weingut Mertes Reisen mit dem Night-Liner

Es geht weiter von Minheim nach Winterspelt

Am Samstag haben wir in der Sonne unser Frühstück genossen und dann ging es auch gleich weiter nach Winterspelt. Der Weg führte vom Stellplatz erst steil eine schmale Straße entlang in die Weinberge. Bei der ersten Ausbuchtung hat Dieter dann den Night – Liner gewendet und es ging die gleiche Strecke wieder zurück ins Tal.

Danach ging es nur kurz auf die Autobahn und der Rest waren wieder ziemlich enge Landstraßen. Ein überholen war kaum möglich, meistens musste einer zurück oder schon vorausschauend an einer Einbuchtung halten und den Gegenverkehr vorbei lassen.

Nach Winterspelt führt nur eine Straße rein und endet am Dorfende. Hier gibt es keine Kneipe, kein Laden und auch sonst nichts, nur Ruhe und davon reichlich. Sogar unsere Flocke hat am Sonntag bis 8 Uhr geschlafen, wo sie sonst doch immer um 6 Uhr raus möchte.

Der Lindenhof liegt sehr idyllisch mitten in einem Tal. Wer glaubt sein Handy funzelt hier, wird schnell eines besseren belehrt. Hier geht nichts. Dafür lag der Stellplatz auf der grünen Wiese, gleich hinter dem Friedhof.

Auch hier wurden wir von den Gastgebern aufs Herzlichste begrüßt. Hier gibt es einen kleinen Hofladen und als Spezialität backt man Abends im Holzofen frischen Flammkuchen. Selbiger wird mit dem Auto ausgeliefert und ans Wohnmobil gebracht.

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Minheim, Weingut Mertes Reisen mit dem Night-Liner

Wir stehen in Minheim

Am Freitag, den 10.07.2020 ging es so um 10.00 Uhr endlich los Richtung Minheim an der Mosel.

Wie immer ist die Besatzung schon an Board aber der Kapitän ist immer noch abwesend. Der Schleudersitz ist immer noch leer und alle fragen sich mittlerweile von steckt der Kerl denn nur…

Das Cockpit ist immer noch leer…

Das Hilfspersonal hat schon lange seinen Platz eingenommen.

Unser Sicherheitspersonal nimmt noch einmal den Night-Liner unter die Lupe. Checkt alle Fächer und vor allem den Kühlschrank, auch das Hundefutter wird nochmals auf Vollständigkeit überprüft.
Noch ein schneller Blick Richtung Hoftor…

Offen….

Nun kann auch das Sicherheitspersonal seinen Platz einnehmen

Endlich kommt er doch noch ganz ruhig aus der Scheune. Wie immer hatte er etwas vergessen, was sich allerdings dann im Fahrzeug befand. So ging es dann 15 Minuten später doch noch auf die Autobahn.

A66 Richtung Hanau – Frankfurter Kreuz
Schon haben wir die Autobahn erreicht

Die Autobahn war für Freitagsnachmittag leer wie noch nie. Für die Strecke zum Rhein Main Flughafen benötigen wir normalerweise mindestens 45 Minuten, heute waren wir in etwas mehr als 15 Minuten dort. Aber seht selber, auch am Flughafen gähnende Leere . Wo sonst alle Minute ein Flugzeug startet oder landet, haben wir kein einziges Flugzeug am Himmel gesehen oder gar gehört.

wo sind Sie nur geblieben, die Flugzeuge

Kurz vor 13 Uhr haben wir eine Autobahnraststätte angefahren um uns eine Tee zu machen. Außerdem musste sich Flocke mal entleeren und wir mussten ebenfalls mal unsere Toilette im Night – Liner aufsuchen.
Doch auch hier, ein Bild von Traurigkeit…dort wo sonst ein LKW neben den anderen stand und auch jeder PKW Parkplatz belegt war…nur noch eine große Leere. Normal konnte man um diese Zeit eine Raststätte nicht mal mehr befahren, geschweige dort irgendwo einen Sitzplatz ergattern doch jetzt…sieht es so aus

ohne Kommentar, Bild spricht für sich

Nach ca. einer Stunde geht es weiter an die Mosel und zum hoffentlich lieblichen Rotwein.
Der Tempomat stand bei ca. 85 Std/km und wir mussten nicht einmal auf der Autobahn bremsen. Nur an den Baustellen haben wir das Tempo verringert, die letzten 40 km ging es dann auf Bundesstraßen und Landstraßen weiter nach Minheim.

kein Weinberg weit und breit
fast am Ziel doch immer noch kein Weinberg

Dafür wurden die Straßen immer enger und die Hügel immer höher. Weinberge sind immer noch keine zu sehen, dafür werden die Straßen immer schmäler und die Befestigungen rechts und links fehlen total. Doch der Night – Liner zieht ohne wenn und aber seine Bahnen über die engen Straßen

Doch kaum ging es den Hügel wieder nach unten, da waren sie auch schon da, die Weinberge und die Mosel

Die nächste Ortschaft ist Minheim. Dort ist uns vielleicht etwas passiert und wie immer, die besten Momente vergisst man einfach zu fotografieren. So auch in Minheim. Das Navi schickte uns mitten nach Minhein rein, ein echt schönes Weindörfchen mit vielen engen Gässchen. Zum Schluss waren rechts und links noch ca. 10 cm Platz und dann kam was kommen musste…Das Gässchen war zu Ende und es ging nur nach rechts oder links aber nirgends kam der Liner auch rum. Er war einfach zu lang und zu dick….der Kleine. Also musste Dieter die ca. 1 km wieder zurück, danach war er ziemlich fertig und ich hatte keinen Herzschlag mehr. Weil mir mein Herz sicher in den Hosenboden gerutscht ist. Leider war die Adresse nicht die Adresse des Stellplatzes. Der lag dann doch etwas außerhalb von Minheim. Gegen 15,30 Uhr kamen wir glücklich und überall heile am Ziel an. Nach unserer verdienten Kaffeepause wurden wir von Winzer herzlich begrüßt und er zeigte uns auch gleich den Weg zur Vinothek. Der Weg dorthin geht doch ziemlich steil bergab, so das ich mich entschlossen habe, besser in der Nähe vom Mobil zu bleiben und dort in der Sonne den Abend ausklingen zu lassen.

Der nette Winzer brachte uns dann noch schnell einen Rotwein und einen Rotling vorbei. Den Rotwein haben wir zum Abendbrot geöffnet und waren vom Geschmack und der Süße überzeugt. Der Rotwein war sowas von lecker, dass wir gleich 12 Flaschen geordert haben.

Der Stellplatz ist zwar ein reiner Schotterplatz, welcher eigentlich als Parkplatz genutzt wird. Den Winzer haben wir in Landvergnügen gefunden. Die Nacht war ruhig und morgens wurden wir von unzähligen Vögel geweckt. Die Winzerfamilie hat uns herzlich aufgenommen und die dort hergestellten Weine waren einfach unser Geschmack. Wenn wir in einer Woche nach Luxemburg fahren, möchten wir auf jedenfalls wieder eine Nacht dort stehen und dann einmal den Sekt und Prosecco probieren. Schon jetzt freuen wir uns darauf.

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Minheim, Weingut Mertes Reisen mit dem Night-Liner

Auf der Suche nach dem Rotwein

Morgen am 10.07.2020 soll es gleich nach dem Frühstück los gehen. Unser Ziel ist Minheim und dort das Weingut Mertes in der Nähe der Mosel. Gefunden haben wir dieses Weingut in „Landvergnügen“ und nach den Angaben von Herrn Mertes hat er für unseren Kleinen immer ein Plätzchen frei.

Auf die Frage „lieblicher Rotwein“ meinte Herr Mertes sofort haben wir einen super guten Dornfelder. Diese Weinsorte ist die , welche er meisten im Rotweinbereich verkauft. Wusste gar nicht das so viele Menschen / Kunden lieblichen Rotwein trinken. Ich bin gespannt auf diesen Wein.

Zurück zu den Vorbereitungen heute wird ein Tag voll mit Terminen und Kleinigkeiten die zu erledigen sind. Auch hier bin ich gespannt ob wir heute Abend 19 Uhr alles fertig ist oder noch 1001 Sache auf Freitag verschoben ist. Auch hier bin ich gespannt ob´s klappt, schließlich wäre das das erste mal seit dem wir Wohnmobil fahren…doch wir wollen endlich los auch wenn es nur 3 Tage sind.

Jetzt geht’s los;

Flocke war beim Hundefriseur ist nun wieder ein hübsches Mädel.
Getränke geholt und im Liner gebunkert
Krankengymnastik erledigt
Stauffacher außen eingeräumt und Werkzeug wieder eingeräumt
Fäkalientank nochmals gespült
Blütenstaub der letzten Monate mit klarem Wasser abgewaschen
Leitungen durchgespült und Wassertank voll gemacht
Staub gewischt und alles verräumt in der Wohnung
Gebügelt
Besuch neuer Mieter Mietvertrag unterschrieben
Kühlschrank einräumen und Klamotten in die Schränke
So für heute alles erledigt….

Morgen noch meine Medikamente rein in den Schwadden
und dann hoffe ich wir kommen so gegen 11 Ujr hier weg sind.
Freu mich auf den ersten Rotwein und was die Vinothek sonst noch
so leckeres bietet….